Jürgen  Zeller

 Vier Bücher von Jürgen Zeller


Zwillingskinder_Cover

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

     (93 Seiten A5, 10 €, erhältlich beim Autor)

 

 In der lockeren Folge von typischen Episoden und Geschichten geht es um eine Kindheit unter den harten Bedingungen der Kriegs- und Nachkriegszeit.

Die „Zwillingskinder“ erleben sie gemeinsam - fast als Abenteuer. Stadt und Land, Ablösung vom kleinbürgerlichen Hintergrund, Begegnung mit der Kunst sind prägende Momente für diese aus der Erinnerung gespeiste Schilderung.

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  (70 Seiten A5, 10 €, erhältlich beim Autor)

 

Der Autor fand im Nachlass seiner Mutter die Briefe, die er ihr und seinem Zwillingsbruder, der damals in Rom Theologie studierte, in den frühen 60er Jahren geschrieben hatte. Mit den teilweise illustrierten Briefen und Fotodokumenten wird die persönliche und künstlerische Entwicklung des Kunststudenten in dieser Zeit lebendig.

Lesen Sie einen Ausschnitt aus dem Brief vom 20.März 1962!
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(80 Seiten, 80 Abbildungen, Hardcover 20x25 cm)

erschienen 2014 im Scribo Verlag, Steinenbronn (ISBN 978-3-937310-61-9) ; 17,50 €

 

 

Für Jürgen Zeller wird in den 1990er Jahren die vor Ort gemalte Landschaft zum Hauptthema seiner bildnerischen Arbeit. Er sucht sich Malplätze in den südlichen Karstregionen Frankreichs und Italiens und entdeckt am nördlichen Rand der Apenninen die Gipsfelsen mit dem faszinierenden „Monte Mauro“. Zwölf Sommer lang kehrt der Maler immer wieder in die Hügel der Romagna zurück. Die Entstehung der „Serie di Monte Mauro“ und die Begegnungen mit den Menschen dieser Landschaft stehen in der Mitte seines Buches.

 

 

60 Seiten, 106 Abbildungen, Softcover 27x20,5 cm; 15,- EUR, erhältlich beim Autor

 

Seit seinen Studienjahren beschäftigt sich der Zeichner und Maler Jürgen Zeller mit der menschlichen Gestalt. Die Aktzeichnung nach dem Modell, die verfremdende Umsetzung von Fotos aus den Medien, die Schaffung von Kunstfiguren, die Rückkehr zum lebendigen Aktmodell im Malersaal – das sind einige der im Buch dargestellten Etappen, bei denen Zeller immer wieder neu an sein Thema herangeht.

 

 

Ein Aufsatz von Jürgen Zeller (2004 verfasst)

Die Anfänge von „Großgörschen 35“

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Einführung von Ernst Hövelborn

         

 

zur Ausstellung „Jürgen Zeller, Akte und Landschaften“ am 14.2.2010 in der Galerie im Helferhaus, Backnang (Auszüge)

   

 

   ....   Jürgen Zeller war in den sechziger Jahren in Berlin Schüler von Fred Thieler, einem Repräsentanten der abstrakten, gestischen Malerei und malte selbst bis Ende der sechziger Jahre in dieser Weise, bevor er über das Thema Akt und Figur Ende der achtziger Jahre zur Landschaft fand. Sie vermittelte ihm Statik, Ruhe und Dauer, ebenso steht sie geduldig bereit zur Anschauung, sodass sich hier durchaus eine Übereinstimmung zwischen der Gemütslage des Künstlers und dem augenblicklichen Ausdruck der Landschaft einstellen mag, wenn auch nicht entsprechend der romantischen Ideologie als ein Einblick in das Weltganze, zumal sich Jürgen Zeller malend und gestaltend in einem ganz spezifischen Landschaftsraum bewegt und dessen Ausdruck zu erfassen sucht.  

Dieser Landschaftsraum, ein Gebirgszug im Apennin an der Grenze von der Emilia Romagna zur Toskana und nach Norden hin zu Poebene abfallend, besitzt in seiner Kargheit all die Elemente, die das pittoreske Landschaftsbild in keiner Weise aufweist. Es fehlt die Schatten spendende Baumgruppe, die helle Quelle, der Hain oder gar die Ruine, was bleibt ist der reine Himmel, der unmittelbare Fels und der Witterungsabraum der Vena del gesso, der Gipsader, die sich durch diese karge Hügelkette zieht. Insofern teilen sich von der Komposition her seine Landschaftsbilder aus diesem ganz besonderen Naturraum in drei klar getrennte Zonen, den Himmel, die Felsformation mit den Bergzacken und die Halden mit dem abgewitterten Material, den Dolinen, den Bergabhängen und Schluchten mit ihren konkaven und konvexen Schwingungen. Der Monte Mauro bildet, ursprünglich mons major genannt, da er mit seiner Spitze die anderen überragt, in den Bildern von Jürgen Zeller den markanten Punkt, an dem der Bergverlauf zum Horizont, der Poebene hin abfällt. ....

Im Jahr 1964 war Jürgen Zeller Mitbegründer der Künstlergruppe Großgörschen 35, benannt nach einer Straße im damals seit 1961 geteilten Berlin.  Aus dieser Gruppe sind eine Reihe bekannter Künstler hervorgegangen wie Markus Lüpertz, Rainer Maria Wintersberger oder K.H. Hödicke, die sich aber damals schon weg von der abstrakten-informellen Malerei hin zur Figur und dem expressiv Gegenständlichen auf der Grundlage einer ausdrucksverhafteten Malerei, auch neue Figuration genannt, gewandt haben. Jürgen Zeller ist diesen Weg etwas später gegangen und hat sich in seinem Kunstwollen mit der Figuration und danach mit der Landschaft auf seine Weise, jedoch ohne inhaltliche, ideologische und weltanschauliche Bezüge auseinandergesetzt. Die Grundlage seiner Gestaltungsabsichten findet sich durchaus in den wesentlichen Momenten des action painting, wie z.B. der kontrollierte Zufall und der spontane Farbauftrag, die beide ein Höchstmaß an künstlerischer Freiheit bedeuten, wobei durch den Bezug zum Gegenstand, der Landschaft oder dem Akt, ein Element der Beschreibung und der Relationalität ergänzend und präzisierend dazukommt. ....

 

 

Eine Geschichte der szbz vom 17.9.2008 über den Kunsterzieher Jürgen Zeller im Jahre 1968:

 

"Der Kunstlehrer und das Denkmal" (13,8 KB)
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